Nachdenken mit Adorno – Man gönnt sich ja sonst nix

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Beginn eines Lektüre-Tagebuches zu Theodor W. Adornos MINIMA MORALIA aus dem Jahre 1951 (Suhrkamp Verlag). Mal was fürs Hirnschmalz. Einer dieser Texte, die für eine kritische Nachkriegsgeneration Orientierung wurden. Heute immer noch bzw. wieder interessant. Je nachdem, wie man es sieht. Ich gewöhne mich langsam aufs Neue an Sätze, die ich zunächst mehrfach lesen muß, um sie annähernd zu verstehen. Da merke ich, wie sehr Lesefähigkeiten verkümmern, wenn man sich immer an der Richtschnur der leichten Verständlichkeit entlanghangelt. Mir wird jetzt klar, was der italienische Theatermann Giorgio Strehler meinte, als er sagte, der Faschismus beginne da, wo man propagiere, alles sei einfach. Nichts ist einfach. Damit fängt mein Nachdenken mit Adorno an.

Zum Lektüretagebuch „Nachdenken mit Adorno“

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LUTHERS JOURNAL will nicht an der täglichen Wiederkäuerei teilhaben. Daher wird sich der Blog nur langsam füllen – mit Gedanken zu Gesehenem, Gehörtem, Gelesenem und Erlebtem. „Wer über manche Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen“, schrieb Gotthold Ephraim Lessing im 18. Jahrhundert. Angesichts von Finanzkrise, korrupten Managern, regierigen Politikern und der zunehmenden Militarisierung von Herzen und Hirnen aktueller denn je.

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English version

LUTHERS JOURNAL doesn’t want to ruminate on the daily news, so this blog will grow slowly. There will be poems, essays, miniplots, reviews, photos and quotes – my cerebral liquorice allsorts. In the 18th century the german poet Gotthold Ephraim Lessing wrote that if you are not driven crazy by certain events you have understood nothing. His statement is astoundingly relevant in the present world situation.

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