Jayden Collister

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Hier ein Appetithäppchen aus meinem Jayden-Collister-Krimi „In der Blutküche der TexMex-Gang“. Den kompletten Roman bekommt man bei amazon als Taschenbuch oder als Kindle-eBook. Auf dieser Seite das Cover anklicken und man kommt direkt zum Roman.

Cover für Jayden Collister

Darum geht es  

Jayden Collister – Ein Bulle in New York 
ist eine Serie um einen FBI Special Agent. Gemeinsam mit seinem Kollegen Ben Getz und seiner Kollegin Marisol Garcia geht er auf Verbrecherjagd.

 Die erste Leiche war eine Latina-Nutte, die von einem Meister seines Faches ausgeweidet worden war. Die außerordentliche professionelle Perfektion war wohl der Grund für unseren Chef, Mr. Massimo, uns auf diesen Fall anzusetzen. Wir hatten noch nicht ganz Witterung aufgenommen, als uns weitere Opfer um die Ohren flogen. Die Umstände des Falles wurden immer mysteriöser, zumal wir plötzlich auch noch von ganz oben Knüppel zwischen die Beine geschmissen bekamen. Da wir aber sprichwörtlich Blut geleckt hatten, näherten wir uns zielstrebig und unbeirrbar dem Zentrum des Hurrikans – und die, die den Wind gesät hatten, sollten ihren verdienten Sturm ernten.

Leseprobe 3. Kapitel

Man soll den Tag nicht vor dem Frühstück loben 

Es war früh am Morgen. Die Stadt lag im Licht der langsam aufgehenden Sonne. Zu dieser Tageszeit wirkte New York jungfräulich und rein. Ich griff Ben an der gewohnten Stelle auf. Irgendwie roch er anders als sonst.

„Neue Freundin oder hast du dein Deo vergessen?“, fragte ich beiläufig.

„Special Agent Collister“, gab er in offiziellem Ton zurück, „wie sollen wir Frauen kennenlernen? Unsere Arbeitszeiten begünstigen das lonely man syndrom. Das muss ich dir doch wohl nicht erklären.“

„Ich hab gestern einen französischen Krimi gesehen. Philippe Noiret lebt da als korrupter Bulle mit einer Prostituierten zusammen. Mit den Arbeitszeiten, das war kein Problem bei denen.“

„Das klingt ja wie eine Neufassung der Threepenny Opera. Läuft übrigens gerade im Lincoln-Center.“

Ben hatte während seines Biochemiestudiums an der Princeton University eine Schwäche für Theateraufführungen auf dem Campus gezeigt. In einer Inszenierung der Dreigroschenoper des deutschen Schriftstellers Bertolt Brecht hatte er in einer kleinen Rolle als Polizei-Konstabler mitgewirkt. Er kannte alle Texte auswendig. So fuhren wir in der sattel-braunen 63er Corvette Sting Ray Split Window den Broadway herunter. Und er sang aus vollem Hals, daß das Fressen vor der Moral käme.

Wir stoppten vor Jenny‘s Coffee Shop an der Ecke Mercer/Broome Street und spülten uns mit einem frisch gebrühten Kaffee die Restmüdigkeit aus den Knochen. Die Pancakes mit Cranberry-Sirup, die Jenny dazu anbot, waren einfach eine Wucht. Mitten in den Genuß hinein klingelte mein Handy. Ich hatte mir vor kurzem Spiel mir das Lied vom Tod als Erkennungsmelodie für unseren Chef, Special Agent in Charge Mr Arthur Massimo, runtergeladen. Ben grinste und machte sich über die restlichen Pancakes her. Mr Massimo erklärte mir die Wo-Wann-Was-Details. Ich war danach froh, nicht allzuviel im Magen zu haben, und brachte Ben auf den neuesten Stand der Dinge. Sein Appetit ließ schlagartig nach. Sein Gesicht nahm einen gequälten Ausdruck an. Wir schoben Jenny ein paar Dollar über den Tresen, warfen ihr einige Handküsse zu und machten uns auf die Socken.

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