Poem 5 – 2015 Elegy

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An den Küsten von Dementia

Die Nebelschwaden der Erinnerung ziehen durch ein unbewohntes Haus
Du suchst verzweifelt nach dir selbst in dir
Die Welt war da. War es die Welt?
Ein Muskel nach dem anderen lässt sich gehen
Die menschlichen Gezeiten sind noch kaum erforscht
Am Ende wird dein Hirn zu einer Nebelwüste
Durch aufgeplatzte Böden strömt das Nichts
Aus fernen Welten weht ein Klang heran
Der sich an deinem Herz verspreizen möchte
Wie eine Wüstenblume blühst du auf
Dann lachst du wie ein Kind
Und bist sekundenlang der Mensch der du mal warst
In seine Arme nimmt dich Norach nun
Der Hafenmeister auf Dementia
Der Insel auf die keiner will
Von der noch niemand je zurückkehrte
Und die so viel Platz für alle hat
Die aus sich selbst vertrieben werden

The Beaches of Dementia

Misty secrets flash through your mind as on a moviescreen
You can’t catch them. They disappear like steam
Has that been me? Am I alive?
For valid answers you should dive
Into your inner self. Though that is gone
The sphincters refuse obedience. One
After another. The human tides are barely known
Your brain a hyperarid desert. What a mess!
Out of the broken soil flows emptiness
From far away a sweetish melody
Breathes a lovely memory
That wants to wrap your heart
You blossom like a desert flower
Refilled with a sudden childish power
Some seconds you are born again
But every hope is now in vain
For Norach takes you in his patronizing arms
Harbour master of Dementia
Unbeloved island this
Your journey’s point of no return
The only spot where you can burn
Your mind to
Peace

3 Gedanken zu “Poem 5 – 2015 Elegy

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